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Meine Coachingverständnis

Unter Coaching verstehe ich eine zeitlich befristete Arbeitsbeziehung zwischen Coach und Klient auf Augenhöhe, die von Vertrauen, Respekt und Authentizität geprägt ist und eine gezielte, individuelle Weiterentwicklung des Klienten fördert. Der Klient bringt dafür ein Coachinganliegen in die Coachingsitzungen ein. Als Coach begebe ich mich dann mit ihm gemeinsam in einen strukturierten und zielorientierten Begleitungsprozess und unterstütze den Klienten dabei, individuelle Herausforderungen zu identifizieren, zu bearbeiten und erfolgreich zu lösen.

Hierbei gebe ich Hilfe zur Selbsthilfe; als Coach präsentiere ich keine Lösungen, sondern helfe dem Klienten, selbständig Lösungen zu erarbeiten. Dadurch werden Verantwortung und Selbstreflexion des Klienten gefördert. Der Klient wird somit nicht an mich als Coach langfristig gebunden, sondern kann mit Hilfe meiner Begleitung zukünftig neue Handlungsstrategien entwickeln, Selbstentwicklung gestalten und ganzheitlich gestärkt werden.

Coaching ist in meinen Augen immer ein Prozess, der individuell auf den Klienten abgestimmt ist. Als Coach gehe ich auf die private und berufliche Situation des Klienten ein und berücksichtige dessen Fragen und Wünsche. Je nach Fragestellung des Klienten können im Coachingprozess verschiedene Methoden eingesetzt werden. Gemeinsam mit dem Klienten werden Strategien und Lösungsansätze entwickelt, neue Erfahrungen gemacht und der Klient kann wachsen und sich weiterentwickeln. Die eingesetzten Tools werden in der Coachingsitzung transparent vorgestellt und mit Zustimmung des Klienten eingesetzt. Auch hier ist er der Gestalter seiner Entwicklung.

Coaching unterscheidet sich von Beratung, in der dem Klienten eine Expertenmeinung zu einer Fragestellung gegeben wird und weniger Lösungen selbständig erarbeitet werden. Auch unterscheidet sich Coaching deutlich von Therapie. Bei Klienten, die psychisch instabil sind und bei denen Themen wie bspw. eine Suchterkrankung oder andere psychischen Störungen vordergründig zu behandeln sind, ist oftmals die Selbststeuerungsfähigkeit des Klienten nicht gegeben und Coaching nicht angezeigt.

Ich sehe das Gold in Menschen & helfe ihnen, es selbst zu entdecken.

Wirkungszusammenhänge im Coaching-Prozess

In meiner Rolle als Coach begleite ich Menschen dabei, in ihre Selbstentwicklung zu investieren. Wir befassen uns mit der Persönlichkeit, Verhalten und Stärken des Einzelnen und gegebenenfalls in Teams. In Gesprächen mit Klienten wird immer wieder deutlich, dass Mitarbeiter gut performen sollen. Rollenkonflikte, Stressoren und individuelle Motivations- & Leistungsblockaden würden im (beruflichen) Alltag nachrangig oder auch gar nicht thematisiert. Dies kann mit Hilfe von Coachingprozessen, die ganzheitlich aufgebaut werden, wirksam verändert werden. Nach einer Studie des Gallup Instituts besteht bei Menschen, die sich auf ihre Stärken konzentrieren, eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Lebensqualität als hervorragend bewerten und eine sechsmal höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie eine hohe emotionale Bindung zu ihrer Arbeit aufweisen.

Für mich ist Coaching sehr individuell, weil jeder Mensch und jeder Coachingprozess einzigartig sind. Mit Hilfe von verschiedenen Persönlichkeitstests und Fragebögen zu unterschiedlichen Bereichen der individuellen Entwicklung kann das Coaching passgenau auf die Themen des Klienten ausgerichtet werden. Ich nutze hierbei bislang vorwiegend den CliftonStrengths von Gallup, das Persönlichkeitsmodell von Persolog, den LINC Personality Profiler und den Rauen Analyzer. Diese werden im Vorgespräch mit dem Klienten telefonisch abgestimmt und können vor der ersten Coachingsitzung oder im laufenden Coachingprozess durchgeführt werden.

Im ersten Schritt werden die Stärken und Fähigkeiten durch die Ergebnisse sichtbar gemacht. Ganz konkret kann ich als Coach unter Berücksichtigung der Ressourcen und Persönlichkeit des Klienten ganzheitlich arbeiten und den Coachingprozess fachlich fundiert begleiten. Durch zielorientierte Gesprächsführung mit prozessunterstützenden Fragetechniken, wie beispielsweise systemische Fragen, biete ich den Klienten einen Entwicklungsraum, den ich mit kreativen Mitteln verbinde. Hier kann die Arbeit mit bspw. der Flipchart, Moderationskarten, Systemvisualisierungen oder anderen kreativen Mitteln den Coachingprozess begleiten und innere Prozesse beim Klienten unterstützen. Weitere Methoden, wie die Arbeit mit dem Inneren Team, REVT, das Rad der Entwicklung oder die Fünf Säulen der Identität können mit dem Klienten passend zur Phase im Coachingprozess genutzt werden.

Durch den Einsatz von kreativen und gestalterischen Methoden (bspw. Arbeit mit Symbolen) wird der Klient angeregt, seine Logik für einen Moment beiseitezulegen und seine Intuition und Emotionen zuzulassen. Er kommt aus seinem Tunnelblick auf seine wahrgenommene Realität heraus (bspw. bei einem inneren Konflikt) und kann neue Perspektiven wahrnehmen. Coaching kann hier zudem wirksam sein, um den Entscheidungs- und Handlungsspielraum des Klienten zu erweitern und in die Umsetzung konkreter Schritte zu gehen. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion und aktive Gestaltung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Wirksamkeit. Wenn im Prozess Blockaden beim Klienten oder mir entstehen, mache ich diese transparent und suche gemeinsam im Gespräch nach Lösungen.

Rahmenbedingungen, die für wirksames Coaching

Bevor es zu einer Arbeitsbeziehung mit dem Klienten kommt, werden im Vorgespräch (nulltes Gespräch) die Rahmenbedingungen für ein Arbeitsbündnis besprochen und anschließend nach einer ca. einwöchigen Bedenkzeit entschieden, ob beide Parteien sich auf eine Coachingbeziehung einlassen wollen. In einem Coachingvertrag werden sowohl Formalitäten hinsichtlich des Honorars, Fahrtkosten, Umfang und Ausführung des Coachingauftrags (Dauer der einzelnen Coachingsitzungen, Räumlichkeiten (online oder in Präsenz), beteiligte Personen, …) festgelegt, als auch das Thema der Vertraulichkeit (auch Datenschutz) und Diskretion bezüglich des Coachingprozesses geregelt.

Das Arbeitsbündnis mit dem Klienten beruht auf Freiwilligkeit von beiden Seiten und geht mit einem Wunsch nach Entwicklung einher. Die Verantwortung für die Zielerreichung liegt beim Klienten, ich als Coach steuere und begleite den Coachingprozess. Konkret bedeutet das, dass ich mit dem Klienten auf Augenhöhe unterwegs bin und ihn dabei als Sparringspartner unterstütze, den nächsten Schritt zu seinem Ziel zu gehen, er jedoch den Weg selbständig und eigenverantwortlich geht. Als Coach nehme ich dabei eine neutrale Haltung ein, die zielgerichtet und trotzdem ergebnisoffen ist und gebe Hilfe zur Selbsthilfe. Bei der Verwendung von Methoden im Coachingprozess arbeite ich transparent und mit dem Einverständnis des Klienten. Er arbeitet selbstverantwortlich mit und ist der Gestalter seines Coachingsprozesses. Auch unangenehme und heikle Themen sollen im Coaching angesprochen werden können. Dieser sichere Rahmen kann sich durch eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zum Klienten entwickeln und im Coachingprozess wachsen.

Die Arbeitsbeziehung endet normalerweise mit Ablauf der vereinbarten Coachingsitzungen und einer Zielklärung für den Klienten, kann jedoch auch im Coachingprozess nach gemeinsamer Abstimmung vom Coach oder Klienten verlängert oder vorzeitig beendet werden. Eine zeitliche Begrenzung des Arbeitsbündnisses von 4-6 Coachingsitzungen ermöglicht auf der einen Seite, dass der Klient sich öffnen kann und in den Sitzungen Zeit für seine Entwicklung erhält. Auf der anderen Seite wird durch diesen Rahmen eine Abhängigkeit zum Coach vermieden, weil es ein Arbeitsbündnis auf Zeit darstellt.

Eine entspannte Arbeitsatmosphäre für einen geeigneten Raum, in dem der Klient sich öffnen kann, biete ich durch meine Büroräumlichkeiten oder den vom Klienten auswählten Räumlichkeiten für eine ungestörte Arbeitsatmosphäre. Hier sorge ich für eine reizarme Umgebung, um Ablenkung zu vermeiden und dem Klienten und mir als Coach eine entspannte Arbeitsumgebung zu ermöglichen.

Für eine fachliche und qualitative Begleitung, persönliche Weiterentwicklung und zur Reduzierung von blinden Flecken nehme ich als Coach monatlich kollegiale Fallberatung und Supervision in Anspruch. Das ermöglicht mir eine differenzierte Wahrnehmung auf meine Coachingfälle und einen Perspektivwechsel.

Wesentliche Voraussetzungen für mich als Coach sind außerdem ausreichende Diagnose- und Methodenkompetenzen, psychologische Kenntnisse, die Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung und klare Strukturierung des Coachingprozesses.

Ich kooperiere zudem mit anderen Coachingkollegen deutschlandweit im Bereich Karrierecoaching und Berufsberatung und wende Testverfahren im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung an. Dadurch generiere ich neue Aufträge und erweitere mein Netzwerk. Meine Homepage und eine Präsenz auf Social Media ist ein weiterer Kanal für die Erreichung potenzieller Klienten.

Haftungsausschluss

Die auf dieser Website angebotenen Coachings, Workshops und Beratungsleistungen dienen der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.

Coaching ist eine prozessbegleitende, ressourcen- und lösungsorientierte Unterstützung. Es handelt sich nicht um Therapie, Heilbehandlung oder Diagnose. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.

Die Verantwortung für Entscheidungen, Handlungen und deren Ergebnisse liegt jederzeit beim Klienten bzw. der Klientin selbst. Coaching versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Inhalte dieser Website sowie die im Coaching vermittelten Impulse, Methoden und Perspektiven erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Garantie für das Erreichen bestimmter Ziele oder Ergebnisse kann nicht übernommen werden.

Bei bestehenden psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder Suchterkrankungen ist Coaching nicht angezeigt. In diesen Fällen wird empfohlen, sich an entsprechend qualifizierte medizinische oder therapeutische Fachstellen zu wenden.

Bereit für den
nächsten Schritt?

Gerne begleite ich dich in deiner Entwicklung und auf dem Weg zu mehr Wirksamkeit.

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